Beachtung einer Lebenswelt

Trauer um die Opfer der Loveparade 2010

Geschrieben von ElsnerR am 27. Juli 2010 | Abgelegt unter Retter und Menschen, Rettungsdienst

Wir trauern um die Opfer der Loveparade 2010 und sind in Gedanken bei deren Familien und Freunden.

Den Rettern und Helfern der Tragödie sprechen wir unsere Hochachtung aus.

Die Einsatzkräfte hatten nicht nur mit den Opfern zu tun. Nein Sie brauchen selber jede Menge Hilfe. Es sind die Sanitäter, Ärzte, die Feuerwehrleute und das Krankenhauspersonal, welche diese Katastrophe ebenfalls verarbeiten müssen.

Für die Verarbeitung der Ereignisse wünschen wir ihnen jegliche Hilfe und Unterstützung!

i.A. von Robby Rotha, Rettungsassistent, Gera

Ausstellung im Thüringer Landtag

Geschrieben von ElsnerR am 7. April 2010 | Abgelegt unter Termine

12. Mai 2010 13:00bis5. August 2010 10:00

Veranstaltungen:

Leider wurde die Ausstellung vom Thüringer Landtag vorzeitig beendet. Wir danken für das rege Interesse und sehen uns bald in einer anderen Stadt wieder!

Ausstellung im Thüringer Landtag, 12. Mai bis ?. August 2010

„von Rettern und Menschen, Beachtung einer Lebenswelt“

vor dem Besucherzentrum des Thüringer Landtages
Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt
Nähe Eingang Besuchertribüne
Geöffnet Montag bis Freitag 8 – 18 Uhr
Der Eintritt ist frei

www.thueringer-landtag.de

Laudatio zur Vernissage „von Rettern und Menschen“ oder ESSEN AUGEN RETTER

Geschrieben von ElsnerR am 9. Juni 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Wir zucken zusammen, direkt hinter uns plötzlich und unvermittelt das durchs Mark dringende Sondersignal eines Rettungswagens. Blaulicht. Sofort schießen die Gedanken durch den Kopf. Ein schrecklicher Unfall? Ein kleiner Mensch der es mit seiner Geburt sehr eilig hat? Ein Patient in einer Notsituation? Schlaganfall? Herzinfarkt? Menschen in einem brennenden Gebäude, oder eingebrochen im Eis eines Gewässers? Im Kopf ein reißender Strudel aus Gedanken und Gefühlen. Mancher nimmt es gelassen: „wer weiß was da wieder passiert ist!“ Solche  oder ähnliche Sprüche haben wir von Mitmenschen bestimmt schon gehört. Aber dieser Zustand der Überraschung und des Überlegens hält nicht lange an und schon hat uns unser „so wichtiger“ Alltagsmoment wieder in seinem Bann. Kundenzufriedenheit, Dividenden, Innovation, Synergien.
Auch im Rettungswagen ist man hochkonzentriert in seinem Alltagsmoment. Leben, Gesundheit retten. Die absolute Grundlage für Kundenzufriedenheit, Dividenden, Innovation, Synergien. Aber was sehen die Frauen und Männer von den Rettungsteams bei der Ankunft am Einsatzort? Was erwartet sie dort an Aufgaben, Emotionen, Gaffern, Situationen welche selbst sie in Gefahr bringen? Was geht den Menschen durch den Kopf hinter den Scheiben des Rettungswagens. Vor, während und nach dem Einsatz.

Die Künstlerin und Initiatorin des Buches und dieser Ausstellung Noreen Rotha hat sich einmal gefragt, „was macht da mein Bruder Robby eigentlich?“ Eine Idee war geboren. Die Beachtung einer Lebenswelt. Eine Betrachtung schien ihr zu oberflächlich, zu sehr aus der Ferne, zu abgegrenzt, zu teilnahmslos. Gaffer. Sie als Zeichnerin und ihr Team aus Fotografen, Dichtern und Textautoren möchten alle Menschen sensibilisieren in die besondere Lebens- und Berufsatmosphäre der Retter einzutauchen, zu beachten, was geht in ihren Köpfen nach einem Einsatz vor:
Wenn nach fachlicher Routine, die Zeit der Ruhe das Nachdenken, das Geschehene noch einmal Revue passieren lässt.
Können sie wirklich abschalten, oder nehmen sie noch viel davon mit nach Hause? Wer rettet die Retter? Vielleicht wir?
Dramatisches und Amüsantes findet nicht immer ein Gegenüber.
Wenn wir sie beachten, Wissens um ihre Aufgabe,
Kontakt zu ihnen suchen, auch mal ihre Hand halten  -  mit einem Gespräch, mit Beachtung und Achtung.
Oder wir machen es ihnen leichter in dem wir all unserem Mitmenschen mit mehr Sorgfalt, mehr Rücksicht, mehr Herz begegnen?

Der junge Mensch umkrampft zitternd das Lenkrad. Der Chef hat schon zweimal angerufen, der Termin ist sehr wichtig, es hängt viel daran, geht um viel Geld -  bloß nicht zu spät kommen und jetzt auch noch diese verdammte rote Ampel, ach was die schaffe ich noch!!!
Die Kindergruppe welche die Straße überquert bemerkt er zu spät.

War es das Wert?? Haben wir das Geld zum König über das Leben gekrönt? Geld zum Wohlstand? Wohlstand das Schutzgas unseres Tun und Handelns? Oder verdient das Prädikat Gesellschaft nicht eigentlich Menschlichkeit, Wärme Zusammenleben?
Können wir den Rettern nicht auch Respekt zeugen indem wir Situationen vermeiden die als Endkonsequenz ihren Einsatz fordern?
Die Bilder die sie hier sehen, sollen Ihnen auch eins sagen: die Überholspur des Lebens öfter mal verlassen,  nehmen Sie den Fuß vom Gas, nehmen Sie den Druck von sich selbst und von anderen Menschen.
Es ist an der Zeit für ein liebes Wort, ein freundliches Gespräch, ein Lächeln für einen anderen Menschen.

Er könnte Ihr Retter sein.

Noreen hat zwei Künstler eingeladen mit an der Ausstellung teilzunehmen.

Der Zeichner Sven Brauer beschäftigt sich neben anderen Themen mit dem des Essens in Grenzsituationen.
Im Gefängnis entstand sein Knastkochbuch.
Hinter Mauern bekommt das Essen eine spezielle Bedeutung.
Es kann für Abgründe, Hintergründe und Sehnsüchte des Lebens stehen.
Rezepte wurden gesammelt und ausprobiert.
Gemeinsam wurde geredet, gekocht und gegessen.

Vor einem Gebäude steht ein Imbiss. Ein Schmelztiegel für Menschen aller Couleur und Generationen. Dort steht der Banker neben dem Bauarbeiter. Die Hausfrau mit ihren Kindern neben Senioren.
Die Künstlerin Voula Doulgeri gesellte sich zu den Essenden.
Sie fand es sehr spannend, herrscht doch an so einem Imbiss eine ganz andere Kommunikation.
Auf Pappteller die zum Teil benutzt waren zeichnete sie Augen.
Kommunikation kann manchmal nicht nur  sprachlos machen, sie kann auch sprachlos sein. Augenblicke.
Spielen Sie augenblicklich fordert Voula Doulgeri.

Noreen, Sven und Voula haben in ihren Arbeiten einen gemeinsamen Berührungspunkt.
Die Beachtung von Menschen und Lebenswelten in besonderen Situationen.

RETTER  ESSEN  AUGEN

Frank Herrmann

Gera

Ausstellung wird verlängert

Geschrieben von ElsnerR am 1. Juni 2010 | Abgelegt unter Termine

Die Ausstellung ist bis Ende August 2010 verlängert worden. Die Pressestelle des Thüringer Landtages meldet uns reges Interesse. Auch zum Tag der Offenen Tür am 10.06.2010 können Sie unsere Ausstellung im Besucherzentrum, Nähe Eingang Besuchertibüne anschauen.

Rotes Kreuz und RTW bitten um die Weiterleitung dieser E-mail

Geschrieben von ElsnerR am 8. Dezember 2009 | Abgelegt unter Rettungsdienst

Mit der Bitte um Ausführung und Weiterleitung

Ein wichtiger Hinweis, herausgegeben vom Roten Kreuz und den
Rettungsorganisationen:
Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Verkehrsunfall
die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei
verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die
Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu
kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in
sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person
unter demselben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo
ist: ICE (= In Case of Emergency).
Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen,
welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe
anzurufen ist.

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2,
ICE3, usw.
Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen.
Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte
weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!

von Rettern und Menschen, der Blog zum Buch

Geschrieben von ElsnerR am 18. November 2009 | Abgelegt unter Das Buch, Retter und Menschen

Willkommen im Blog zum Buch „von Rettern und Menschen“. Wir möchten eine Plattform bereitstellen die es ermöglicht, Kommunikation zu schaffen zwischen Rettern unterschiedlicher Organisationen und Menschen, Betroffene selbst und Interessierte.