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Ab sofort ist es möglich, direkt unter den Menüpunkt Shop mit dem Titel "von Rettern und Menschen" versandkostenfrei zu bestellen.
Vielen Dank
Ronny Elsner
elsnerVerlag gera
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elsnerVerlag gera
Zur Ausstellung und dem Buch Von Rettern und Menschen
von Noreen Rotha
Sind Retter denn keine Menschen? Diese Frage hören wir oft, wenn Interessierte den Titel des Buches oder der dazugehörigen Ausstellung lesen.
Der Titel ist eine Art „Stolperstein“, der aufmerksam machen möchte.
Wir erzählen von besonderen zwischenmenschlichen Begegnungen in alltäglichen und außergewöhnlichen Situationen. Ausgangspunkt ist das Interesse am Menschen, seinem Handeln, Reagieren und Erleben.
Wir schufen einen Raum, in dem von beruflicher Professionalität und individuellen Emotionen gleichermaßen erzählt werden konnte.
Mein Bruder ist Rettungsassistent, ich bin Künstlerin. Wir sprachen öfter über seine Arbeit von der wir berichten wollten, ohne die gängigen Klischees zu bedienen. Der Blick sollte beide Seiten, die des Hilfebedürftigen und die des Helfenden, wiederspiegeln.
Ausgehend von der Arbeit eines Rettungsteams, welches in Arbeitssituationen selbst fotografierte, erweiterte sich unser Blickfeld durch Texte, Berichte und Geschichten verschiedenster Menschen rund um das Thema Rettung auf eine zum Teil sehr private zwischenmenschliche Ebene: Schenke mir ein Lächeln und Du rettest meinen Tag.
In Zeichnungen ergründete ich das Nichtausgesprochene.
Es spannte sich der Bogen von einer konkreten Arbeitssituation hin zu einer Sicht auf unser soziales Miteinander, in welchem es immer wieder überraschende Begegnungen geben kann.
| 9. September 2011 | bis | 10. September 2011 |
Der elsnerVerlag gera stellt im Rahmen der 1. Thüringer Buchtage seine Arbeit vor. Hinter der Veranstaltung stehen Thüringer Wirtschaftsministerium und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels (LV Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen). Begleitet wird die Verlagsausstellung von Veranstaltungen, Lesungen und Diskussionsforen.
Wann?
9. September, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am und 10. September 2011, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Wo?
Volkshaus Jena, Carl- Zeiss - Platz 15, 07743 Jena
Medieninformation des Thüringer Wirtschaftsministeriums vom 21. Juli 2011
Machnig: Buch-Messe als Schaufenster für Thüringer Verlage
Wirtschaftsministerium unterstützt die ersten Thüringer Buch-Tage in Jena/Bekanntheitsgrad der Verlage soll gesteigert werden
Am 9. und 10. September 2011 finden in Jena die ersten Thüringer Buch-Tage statt. Diese zweitägige Messe wurde vom Thüringer Wirtschaftsministerium und von dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels (LV Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) gemeinsam entwickelt. Die Buch-Tage sind für die etwa 70 Thüringer Verlage eine Plattform, um sich und ihre aktuellen Publikationen vorzustellen. Begleitet wird die Verlagsausstellung von Veranstaltungen, Lesungen und Diskussionsforen. Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt die Messe mit 20.000 Euro. „Die Buch-Tage sind ein Schaufenster für die Thüringer Verlage“, sagte der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig. „Sie können ihre Publikationen vorstellen, sich bekannt machen und vernetzen.“
In der Potenzialanalyse Kreativwirtschaft, die der Minister Ende Juni vorgestellt hatte, wird der Buchmarkt in Thüringen als ein Standbein der Kreativwirtschaft definiert. Der Umsatz beläuft sich auf rund 105 Millionen Euro. Das entspricht einem Anteil von 6 Prozent des Gesamtumsatzes der Kreativwirtschaft. Der Bucheinzelhandel ist hier der wichtigste Wirtschaftszweig. Er erzielt knapp zwei Drittel des Gesamtumsatzes. „Der Thüringer Buchmarkt ist innerhalb der Landesgrenzen zu wenig präsent“, sagte der Minister. „Die Buch-Tage in Jena sollen den Bekanntheitsgrad der Verlage steigern.“
Eine Reihe von Veranstaltungen – es gibt auch Veranstaltungen für Kinder - wird die Buch-Messe begleiten. Darunter
- eine Lesung mit dem Schriftsteller und Publizisten Matthias Biskupek aus seinem neuen Buch „Die Blütenlese“,
- eine Lesung mit dem Kabarettisten und Autoren Ulf Annel,
- eine Abendveranstaltung mit dem Journalisten Christoph Dieckmann.
Veranstalter der Thüringer Buch-Tage sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels (LV Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) und die Ernst-Abbe-Bücherei in Jena.
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Informationen zum Thüringer Buchmarkt:
- Rund 700 Menschen sind im Buchmarkt erwerbstätig, darunter rund 550 sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
- 74 Prozent davon sind im Buchhandel beschäftigt, 22 Prozent in den Verlagen.
- Zum Buchmarkt zählen die Schriftsteller und Publizisten, die Verlage, der Buchhandel und die Literaturagenten.
| 16. Mai 2011 | bis | 31. Mai 2011 |
ist im Stadtteilzentrum Gera-Lusan, Werner-Petzold-Strasse 10 ein Ausschnitt der begleitenden Ausstellung , welche bereits in Erfurt (Thüringer Landtag) und Jena (Uniklinikum) präsentiert wurde, zu sehen.
Öffnungszeiten der Bibliothek:
Montag 14 - 18 Uhr
Dienstag 10-12 & 14 - 18 Uhr
Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr
Wir trauern um die Opfer der Loveparade 2010 und sind in Gedanken bei deren Familien und Freunden.
Den Rettern und Helfern der Tragödie sprechen wir unsere Hochachtung aus.
Die Einsatzkräfte hatten nicht nur mit den Opfern zu tun. Nein Sie brauchen selber jede Menge Hilfe. Es sind die Sanitäter, Ärzte, die Feuerwehrleute und das Krankenhauspersonal, welche diese Katastrophe ebenfalls verarbeiten müssen.
Für die Verarbeitung der Ereignisse wünschen wir ihnen jegliche Hilfe und Unterstützung!
i.A. von Robby Rotha, Rettungsassistent, Gera
Wir zucken zusammen, direkt hinter uns plötzlich und unvermittelt das durchs Mark dringende Sondersignal eines Rettungswagens. Blaulicht. Sofort schießen die Gedanken durch den Kopf. Ein schrecklicher Unfall? Ein kleiner Mensch der es mit seiner Geburt sehr eilig hat? Ein Patient in einer Notsituation? Schlaganfall? Herzinfarkt? Menschen in einem brennenden Gebäude, oder eingebrochen im Eis eines Gewässers? Im Kopf ein reißender Strudel aus Gedanken und Gefühlen. Mancher nimmt es gelassen: „wer weiß was da wieder passiert ist!“ Solche oder ähnliche Sprüche haben wir von Mitmenschen bestimmt schon gehört. Aber dieser Zustand der Überraschung und des Überlegens hält nicht lange an und schon hat uns unser „so wichtiger“ Alltagsmoment wieder in seinem Bann. Kundenzufriedenheit, Dividenden, Innovation, Synergien.
Auch im Rettungswagen ist man hochkonzentriert in seinem Alltagsmoment. Leben, Gesundheit retten. Die absolute Grundlage für Kundenzufriedenheit, Dividenden, Innovation, Synergien. Aber was sehen die Frauen und Männer von den Rettungsteams bei der Ankunft am Einsatzort? Was erwartet sie dort an Aufgaben, Emotionen, Gaffern, Situationen welche selbst sie in Gefahr bringen? Was geht den Menschen durch den Kopf hinter den Scheiben des Rettungswagens. Vor, während und nach dem Einsatz.
Die Künstlerin und Initiatorin des Buches und dieser Ausstellung Noreen Rotha hat sich einmal gefragt, „was macht da mein Bruder Robby eigentlich?“ Eine Idee war geboren. Die Beachtung einer Lebenswelt. Eine Betrachtung schien ihr zu oberflächlich, zu sehr aus der Ferne, zu abgegrenzt, zu teilnahmslos. Gaffer. Sie als Zeichnerin und ihr Team aus Fotografen, Dichtern und Textautoren möchten alle Menschen sensibilisieren in die besondere Lebens- und Berufsatmosphäre der Retter einzutauchen, zu beachten, was geht in ihren Köpfen nach einem Einsatz vor:
Wenn nach fachlicher Routine, die Zeit der Ruhe das Nachdenken, das Geschehene noch einmal Revue passieren lässt.
Können sie wirklich abschalten, oder nehmen sie noch viel davon mit nach Hause? Wer rettet die Retter? Vielleicht wir?
Dramatisches und Amüsantes findet nicht immer ein Gegenüber.
Wenn wir sie beachten, Wissens um ihre Aufgabe,
Kontakt zu ihnen suchen, auch mal ihre Hand halten - mit einem Gespräch, mit Beachtung und Achtung.
Oder wir machen es ihnen leichter in dem wir all unserem Mitmenschen mit mehr Sorgfalt, mehr Rücksicht, mehr Herz begegnen?
Der junge Mensch umkrampft zitternd das Lenkrad. Der Chef hat schon zweimal angerufen, der Termin ist sehr wichtig, es hängt viel daran, geht um viel Geld - bloß nicht zu spät kommen und jetzt auch noch diese verdammte rote Ampel, ach was die schaffe ich noch!!!
Die Kindergruppe welche die Straße überquert bemerkt er zu spät.
War es das Wert?? Haben wir das Geld zum König über das Leben gekrönt? Geld zum Wohlstand? Wohlstand das Schutzgas unseres Tun und Handelns? Oder verdient das Prädikat Gesellschaft nicht eigentlich Menschlichkeit, Wärme Zusammenleben?
Können wir den Rettern nicht auch Respekt zeugen indem wir Situationen vermeiden die als Endkonsequenz ihren Einsatz fordern?
Die Bilder die sie hier sehen, sollen Ihnen auch eins sagen: die Überholspur des Lebens öfter mal verlassen, nehmen Sie den Fuß vom Gas, nehmen Sie den Druck von sich selbst und von anderen Menschen.
Es ist an der Zeit für ein liebes Wort, ein freundliches Gespräch, ein Lächeln für einen anderen Menschen.
Er könnte Ihr Retter sein.
Noreen hat zwei Künstler eingeladen mit an der Ausstellung teilzunehmen.
Der Zeichner Sven Brauer beschäftigt sich neben anderen Themen mit dem des Essens in Grenzsituationen.
Im Gefängnis entstand sein Knastkochbuch.
Hinter Mauern bekommt das Essen eine spezielle Bedeutung.
Es kann für Abgründe, Hintergründe und Sehnsüchte des Lebens stehen.
Rezepte wurden gesammelt und ausprobiert.
Gemeinsam wurde geredet, gekocht und gegessen.
Vor einem Gebäude steht ein Imbiss. Ein Schmelztiegel für Menschen aller Couleur und Generationen. Dort steht der Banker neben dem Bauarbeiter. Die Hausfrau mit ihren Kindern neben Senioren.
Die Künstlerin Voula Doulgeri gesellte sich zu den Essenden.
Sie fand es sehr spannend, herrscht doch an so einem Imbiss eine ganz andere Kommunikation.
Auf Pappteller die zum Teil benutzt waren zeichnete sie Augen.
Kommunikation kann manchmal nicht nur sprachlos machen, sie kann auch sprachlos sein. Augenblicke.
Spielen Sie augenblicklich fordert Voula Doulgeri.
Noreen, Sven und Voula haben in ihren Arbeiten einen gemeinsamen Berührungspunkt.
Die Beachtung von Menschen und Lebenswelten in besonderen Situationen.
RETTER ESSEN AUGEN
Frank Herrmann
Gera
Die Ausstellung ist bis Ende August 2010 verlängert worden. Die Pressestelle des Thüringer Landtages meldet uns reges Interesse. Auch zum Tag der Offenen Tür am 10.06.2010 können Sie unsere Ausstellung im Besucherzentrum, Nähe Eingang Besuchertibüne anschauen.
Mit der Bitte um Ausführung und Weiterleitung
Ein wichtiger Hinweis, herausgegeben vom Roten Kreuz und den
Rettungsorganisationen:
Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Verkehrsunfall
die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei
verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die
Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu
kontaktieren ist.
Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in
sein Handy-Adressbuch, die im Notfall zu kontaktierende Person
unter demselben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo
ist: ICE (= In Case of Emergency).
Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen,
welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe
anzurufen ist.
Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2,
ICE3, usw.
Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen.
Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte
weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!
Willkommen im Blog zum Buch „von Rettern und Menschen“. Wir möchten eine Plattform bereitstellen die es ermöglicht, Kommunikation zu schaffen zwischen Rettern unterschiedlicher Organisationen und Menschen, Betroffene selbst und Interessierte.